Dieser Kanal zeigt Informationen und Analysen von Dr. Stefan Homburg, Professor für öffentliche Finanzen an der Leibniz Universität Hannover im Ruhestand. Unabhängiger Kanal, frei von politischer Einflussnahme.
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Last updated 1 year, 8 months ago
**HELDEN...
*"Wir schreiben über Heldenmenschen, Heldenfilme, Heldendenken.
Wir philosophieren, grübeln und fragen.
Wir bewundern die Helden an vielen Tagen.
Doch ich frage mich bei all den Helden,
in ihren Wunderheldenwelten,
woran ich erkenne, wer eigentlich kein Held ist.
Kein Held wäre, wer uns nicht gefällt,
wer immer sich an Regeln hält.
Wer niemals laut und niemals kühn,
der kann uns nicht als Held erblühn.
Von Spiderman bis Superwoman,
von Harry Potter bis Nibelungen,
überall gibt’s Heldensagen,
von starken Menschen, die niemals klagen.
Und dann gibt’s da uns.
Wer sind wir in den Heldenwelten?
Nur die, die als Zuschauer gelten?
Die, die weg und niemals hinsehn?
Die, die weg und niemals hingehn,
wenn jemand anderes Hilfe braucht?
Doch es gibt so viele Personen,
die sich zu bewundern lohnen.
Über die niemals jemand spricht,
aber ohne sie schaffen wir unser Leben nicht.
Solche die da sind für einen,
wenn das Leben mal nervt.
Solche die einen in den Arm nehmen,
damit sich der traurige Blick wieder schärft.
Solche die ehrlich mit uns lachen,
die furchtbar liebe Sachen machen.
Die mit uns weinen, wenn’s nötig ist
und die da sind, wenn uns der Rest der Welt vergisst.
Deshalb sollten wir – das soll dieses Gedicht erklären,
Nicht nur die anderen Helden verehren,
Sondern lieber auf Bewunderung verzichten
und selbst Heldentaten verrichten."***(Netzfund)
Die kleinen Wunder
Und eines Tages wird dir klar
das Leben, es ist wunderbar.
Doch nicht durch Prunk, nicht durch Glanz, nicht durch des Ruhmes stolzen Tanz.
Es ist der Augenblick, der leise blieb,
der flüchtige Blick, der dich tief verliebt. Ein Lachen, das den Sternen gleicht, ein Hauch von Zeit, der sanft erreicht.
Es war die Umarmung, die lang verweilt, die Nähe, die jedes Herz geheilt. Die Worte, zart wie ein Sommerwind, die dir erzählen, was wir sind.
Die Stille, die die Seele weitet, das Licht, das jede Dunkelheit begleitet. Die Menschen, die wie Sonnenschein sind und deren Wärme im Herzen beginnt.
Nie ging es um das Große, nie, es war der Flügelschlag der Poesie. Die kleinen Wunder, die still erwachen, die das Leben mit Schönheit entfachen.
.unbekannt..
"DAS LIED DER FREIHEIT"
*Es lebe, was auf Erden
nach Freiheit strebt und wirbt
von Freiheit singt und saget,
für Freiheit lebt und stirbt.
Die Welt mit ihren Freuden
ist ohne Freiheit nichts
die Freiheit ist die Quelle
der Tugend und des Lichts.
Es kann, was lebt und webet
in Freiheit nur gedeihn.
Das Ebenbild des Schöpfers
kann nur der Freie sein.
Frei will ich sein und singen,
so wie der Vogel lebt,
der auf Palast und Kerker
sein Frühlingslied erhebt.
Die Freiheit ist mein Leben
und bleibt es immerfort,
mein Sehnen, mein Gedanke,
mein Traum, mein Lied und Wort.
Es lebe, was auf Erden
nach Freiheit strebt und wirbt,
von Freiheit singt und saget,
für Freiheit lebt und stirbt.
Fluch sing ich allen Zwingherrn,
Fluch aller Dienstbarkeit!
Die Freiheit ist mein Leben
und bleibt es alle Zeit.*
Hoffmann von Fallersleben
Vielleicht sollte man die Füße mal wieder für etwas richtiges in Bewegung setzen...
Charmanten Sonntag wünsche?
GOTT: Nimm deinen Koffer, es ist Zeit zu gehen.
MENSCH: Schon? So schnell? Ich hatte noch so viel vor…
GOTT: Es tut mir leid, aber es ist Zeit für dich zu gehen.
MENSCH: Was ist in diesem Koffer?
GOTT: Das, was dir gehört.
MENSCH: Was mir gehört? Du meinst meine Sachen... Kleidung... Geld...
GOTT: Diese Dinge gehörten nie dir, sie gehören zur Erde.
MENSCH: Sind das meine Erinnerungen?
GOTT: Nein, die gehören der Zeit, die du hier auf Erde verbracht hast.
MENSCH: Sind das meine Freunde und Familie?
GOTT: Nein. Sie gehören zu dem Weg, den du gegangen bist.
MENSCH: Sind das mein Partner und meine Kinder?
GOTT: Nein. Sie gehören zu Deinem Herzen.
MENSCH: Dann muss es mein Körper sein.
GOTT: Nein. Nein ... Der Körper gehört dem Staub.
MENSCH : Dann muss es meine Seele sein?
GOTT: Du liegst falsch. Deine Seele gehört mir.
Der Mensch nimmt den Koffer, mit Tränen in den Augen und voller Angst, aus Gottes Hand und öffnet ihn...Leer!!
Mit gebrochenem Herzen und Tränen, die ihm über die Wangen liefen, fragt der Mensch Gott: „War nichts jemals meins?“
GOTT: Das stimmt. Du hattest nie etwas.
MENSCH: Irgendwas muss doch meins gewesen sein. Was war das?
GOTT: Deine MOMENTE. Jeder Moment, den du gelebt hast, gehörte dir.
Das Leben ist nur ein Moment. Ein Moment, der uns gehört. Genießen wir diesen Moment, solange wir ihn haben. Lassen wir uns von niemandem oder irgendetwas davon abhalten. Machen wir, was uns Spaß macht.
Lebe Dein Leben
JETZT. Denke daran, glücklich zu sein, denn das ist alles, was zählt. Materielle Dinge und alles, wofür man im Leben gekämpft hat, bleiben zurück.
Du kannst nichts mitnehmen. Das Einzige, was wirklich zählt, ist, dass DU DEINE MOMENTE LEBST!
©Janja Ehnes
Früher Frühling
Zwischen Februar und März
liegt die große Zeitenwende,
und, man spürt es allerwärts,
mit dem Winter geht's zuende.
Schon beim ersten Sonnenschimmer
steigt der Lenz in's Wartezimmer.
Keiner weiß, wie es geschah
und auf einmal ist er da.
Manche Knospe wird verschneit
zwar im frühen Lenz auf Erden.
Alles dauert seine Zeit, nur Geduld, es wird schon werden.
Folgt auch noch ein rauher Schauer, lacht der Himmel um so blauer.
Leichter schlägt des Menschen Herz zwischen Februar und März.
©Fred Endrikat
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